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Befahren von Steigungen und Gefällen

Gefälle befahren

Bergab, den Gang wählen bei dem die Motorbremswirkung ausreichend groß ist und das Fahrzeug nicht beschleunigt, wenn vom Gas gegangen wird. Abgesetzt und nicht dauerhaft bremsen! Dauerhaftes Bremsen könnte die Bremsscheiben wirkungslos werden lassen, das Fahrzeug würde unkontrolliert das Gefälle hinunterfahren und immer schneller werden. Ebenfalls könnte die Bremsflüssigkeit, wenn sie nicht mehr ganz frisch ist (1-2 Jahre Wechselrhymtus) Blasen bilden und die Bremswirkung ausfallen.

Daher gilt: Wenn das Fahrzeug bergab zu schnell wird, bremsen, kleineren Gang wählen, Bremse und Kupplung gleichzeitig langsam lösen! Bei Automatik kann über Schaltwippen oder den Wahlhebel (+/-) zurückgeschaltet werden, sofern das Fahrzeug den falschen Gang wählen würde. Bei älteren Automatikgetrieben, besteht die Möglichkeit Gänge zu sperren. Dadurch kann das Fahrzeug wenn die Drehzahl steigt, nicht hochschalten und die Motorbremskraft bleibt erhalten.

Exkurs Anhänger: beim Fahren mit Anhängern, bremst das Zugfahrzeug mit dem Motor, sofern der richtige Gang gewählt ist. Der Anhänger, meist mit Auflaufbremse, bremst allerdings die gesamte Zeit mit. Dadurch kann ein Überhitzen der Bremsen, dass zum Ausbrechen des Anhängers oder noch schlimmer zu einem Reifenbrand führen kann entstehen. Daher bei längeren Bergabstrecken mit dem Anhänger Pausen einlegen, um die Bremsen abkühlen zu lassen.

Steigungen befahren

Bergauf gilt es in dem Gang zu fahren, bei dem das Auto, sofern man kräftig beschleunigt, auch dem Wunsch des Fahrers folgt. Kurs: wenn das Fahrzeug bei ¾ Gas noch vernünftig beschleunigt, stimmt der Gang! Hinaufschalten bei erhöhter Drehzahl (Vergleich: in der Ebene bei ca 1800-2000 u/min.), nach dem Schalten kleine Drehzahl, nicht aber untertourig (unter 1000 u/min).

Was droht, wenn der falsche Gang gewählt werden würde? Im einfachsten Falle kommt man den Berg nicht hoch, der Motor stirbt ab. Gerade aber alte Fahrzeuge könnten überhitzen und einen Motorschaden erleiden.

Bei Automatik kann über Schaltwippen oder den Wahlhebel (+/-) eingegriffen werden, sofern das Fahrzeug einen zu hohen Gang wählen würde. Bei älteren Automatikgetrieben besteht die Möglichkeit Gänge zu sperren, so dass das Fahrzeug nicht hochschalten kann, wenn die Drehzahl steigt. Somit bleibt die Kraft die zum Bergauffahren benötigt wird gesichert.