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Gefahren im Straßenverkehr

Gefahren oder auch im Lehrplan Dynomen genannt, treten in vielen Formen und Arten auf. Um sich im Straßenverkehr sicher bewegen zu können, ist es wichtig, Gefahrenquellen einschätzen zu können. Das Wort Dynomen wird übrigens aus Dynamit und Phänomen zusammengesetzt.


Dynomen-Stellen

Baustellen

Baustellen sind Gefahrenstellen. Oftmals wird in Baustellen die Fahrbahnbreite reduziert, es können Ausfahrten für Baustellenfahrzeuge vorhanden sein oder die Fahrbahn könnte verunreinigt sein.
Sind Geschwindigkeitsbeschränkungen vorhanden, so sind diese einzuhalten. Sollten keine mit Verkehrszeichen kundgemachten Beschränkungen vorhanden sein, so muss man das Tempo an die Gefahr, die Breite, Sichtweite und den übrigen Verkehr anpassen.
Wenn orange Bodenmarkierungen vorhanden sind, sind diese anstelle der Weißen zu benutzen.
Gerade der linke Fahrstreifen ist oftmals im Baustellenbereich schmäler. Sollten Verkehrszeichen wie z.B. Fahrverbot über x Meter Breite vorhanden sein unbedingt beachten.
Gerade auch das Überholen von breiten Fahrzeugen wie zum Beispiel LKW kann gefährlich werden. Sollte der LKW auch nur minimal zur Seite fahren wird der Platz schon gefährlich eng. Daher gilt vorher genau beobachten ob der LKW spurstabil fährt und beim Überholen ist der Richtungsblick weit voraus sehr wichtig. Den LKW nur aus dem Augenwinkel beobachten!
Im Zweifel gilt immer: nicht überholen wenn man sich nicht 100% sicher ist.

Ungenügende Sicht:

Oftmals werden Lenker dazu verleitet im Nebel zu schnell zu fahren. Hier kann man sich selbst kontrollieren in dem man die Sekundenmethode anwendet (Kapitel Fahrgeschwindigkeit) oder Nebelpunkte auf der Fahrbahn zu Hilfe nimmt.
Nicht nur Nebel kann die Sicht einschränken, oft genügt im Winter bei tiefstehender Sonne schon eine über längere Zeit nicht mehr gereinigte Frontscheibe, um nur mehr gleißendes Sonnenlicht zu sehen. Ähnlich kann es beim Durchfahren einer Allee gehen: durch die ständigen Lichtwechsel sehen wir nicht mehr alles.
Tipp: Scheiben regelmäßig reinigen, Sonnenbrillen im Auto mitführen.
Regen kann ebenfalls zu Sichtbehinderungen führen. Mit regelmäßig gewarteten Scheibenwischern, sollte hier allerdings keine Gefahr auftreten. Ist der Regen so stark, dass der Scheibenwischer nicht mehr nachkommt, massiv das Tempo verringern oder sogar eine Stelle suchen, an der man abwarten kann, bis der Regen nachlässt.

Kurven, Kuppen

Vor Kurven und Kuppen ist es besonders wichtig, auf Sicht zu fahren. Bei zu hoher Geschwindigkeit droht sonst ein Abkommen von der Fahrbahn oder sogar eine Kollision.
In unübersichtlichen Stellen, vor Kurven und Kuppen ist äußerst rechts zu fahren. Trotzdem bitte dabei den nötigen Sicherheitsabstand zum Bankett einhalten.

Tunnel

Tunnel verleiten viele Lenker schneller zu Fahren, da sie rasch wieder aus dieser Situation kommen wollen. Sie sind eintönig und vor allem lange Fahrten mit gleichem Tempo, insbesondere in modernen gut gedämmten Fahrzeugen, lassen einen das Gefühl für die Geschwindigkeit verlieren.
Bei der Einfahrt in den Tunnel, jedenfalls das Portal prüfen (Ampel auf grün?) und schauen wie der Tunnel heißt. Das Verkehrszeichen am Beginn gibt auch Aufschluss über die Länge des Tunnels. Zusätzlich die Fenster schließen, Klimaanlage auf Umluft stellen. Bei Cabrios, wenn ein längerer Tunnel befahren wird, auch das Verdeck schließen um Schadstoffe und verbrauchte Luft draußen zu halten.
In Tunnels nach Maßgabe nur Überholen wenn es nötig ist, die Sicherheitseinrichtungen beachten und damit rechnen, dass kurz nach der Einfahrt die Sicht schlecht sein kann, da sich das Auge erst an die neuen Lichtverhältnisse gewöhnen muss. Nach dem Tunnel müsste man sogar mit anderem Wetter als vor dem Tunnel rechnen, aber auch damit, dass sich unser Auge wieder an die Helligkeit gewöhnen muss.

Seitenwind

Starker Seitenwind kann im Bereich außerhalb von Lärmschutzwenden und Böschungen im hohen Geschwindigkeitsbereich Fahrzeuge aus der Spur bringen und versetzen. Bei Seitenwind Lenkrad festhalten, Tempo anpassen und wenn nötig gegenlenken. Die Windrichtung lässt sich leicht an Bäumen, Sträuchern oder an vorhandenen Windsäcken ablesen.
Vorsicht im Bereich des Windschatten eines LKW. Der Seitenwind kann nach dem Überholen schlagartig angreifen.

Leere Straßen

Sowohl auf leeren, wenig befahrenen Straßen, wie auch auf sehr gut bekannten Strecken, schaltet unser Gehirn in den Leerlauf. Wir kennen die Straße ja, niemand ist da. Wir schätzen daher solche Straßen als weniger gefährlich ein, werden sogar verleitet übermütig zu werden, Dinge auszuprobieren. Daher gilt auch auf solchen Strecken: aufmerksam bleiben. Wenn ein Hindernis oder eine Gefahr plötzlich auftaucht, haben wir sonst keine Chance mehr zu reagieren, da wir ja noch im StandbyModus sind.

Dynomen-Partner

Eilige Partner, schwächere Partner (wie Fußgänger, Fahrradfahrer), (Sichteinschränkung, Fahrzeugbreite oder Fahrzeuglänge), können im Straßenverkehr Gefahren darstellen. Durch eventuelle Unaufmerksamkeit der eiligen Partner, können Fehler entstehen. Oft wird eine Fahrbahn überquert ohne zu schauen, vergessen welche Gefahren um einen herum bestehen. Als Lenker eines Fahrzeuges sollten wir daher auch die Fahrbahnränder immer wieder mit einem kurzen Blick beobachten, oft kann man aus der Kopfbewegung, oder der Gestik einer Person schon erahnen was sie vor hat. Sollte etwas Gefährlich erscheinen, ist es wohl besser einmal zu oft unnötig angehalten zu haben als einmal zu wenig.

Technisch behinderte Partner

(LKW, Lange Fahrzeuge) können oft andere Verkehrsteilnehmer nicht sehen (großer „Toter Winkel“), oder scheren beim Abbiegen mit dem Heck aus (insbesondere wenn der Aufbau weit über die Hinterachse hinaussteht). Gerade dann, wenn ein solches Fahrzeug Fahrstreifen wechseln möchte, können wir dem Lenker helfen, in dem wir ihn einfach einordnen lassen. Das ist auch oft für uns die bessere Entscheidung, da wir einer Gefahr vorbeugen.
Im Gegenzug, versuchen Fahrzeuglenker undurchsichtiger Fahrzeuge oft uns Hinweise zu geben, wo wir sie überholen können. Fährt ein LKW auf einer Freilandstraße z.B. mit dem rechten Blinker, so könnte er uns anzeigen wollen, dass ein Überholen möglich ist. Trotzdem gilt: immer selbst vergewissern, er könnte auch einfach vergessen haben den Blinker auszuschalten, oder die Situation falsch einschätzen.
Im Zweifelsfall gilt hier: Versuchen den Fehler des Anderen auszugleichen, durch Temporeduktion und Bremsbereitschaft auf ein eventuelles Fehlverhalten der Anderen zu reagieren. Sollte es nötig sein, Anhalten oder sogar auf einen Vorrang verzichten, wenn dies zur Auflösung der Gefahrensituation beiträgt.


Ortsunkundige Partner


Oft ist das verhalten ortsunkundiger Partner sehr ähnlich dem von Fahranfängern. Sie wechseln öfter die Geschwindigkeit, bremsen eventuell abrupt, die Fahrlinie ist durch das Suchen von Straßennahmen eventuell beeinträchtigt. Hier gilt: abstand vergrößern, damit rechnen, dass eventuell Fehler gemacht werden.

Dynomen-Situationen

Stau

Wer im Stau fährt, sollte mehr Abstand einhalten, um Auffahrunfälle zu vermeiden. Auch gilt es die Rettungsgasse zu bilden, sofern man sich auf einer Autobahn oder Autostraße befindet, allerdings schon bevor der Verkehr stillsteht. Auch wenn man es eilig hat, durch riskante Manöver oder durchschlängeln ist keinem geholfen. Vorsicht auch auf Motorradfahrer, die vielleicht versuchen sich durch die Kolonnen zu schlängeln.

Gerade bei Fahrten im zähen Verkehr und in Kolonnen muss man vermehrt beobachten, was die Verkehrsteilnehmer in den anderen Kolonnen machen. Sollte man selbst die Kolonne wechseln müssen, frühzeitig mit den Blinker anzeigen, mehrere Kontrollblicke in den Spiegel (nicht lange in den Spiegel starren, bis eine Lücke auftaucht), und erst wechseln wenn man sich wirklich sicher ist, dass es gefahrlos möglich ist.

Ausparkende

Wer parkt hat Wartepflicht beim Ausparken und muss den Verkehr vorher beobachten. Parkende dürfen den Fließenden Verkehr nicht behindern.
Trotzdem kommt es öfter vor, dass ausparkende einfach ausfahren.
Unfälle können leicht vermieden werden, wenn man auch den Blick ab und zu an den Parkenden entlang schweifen lässt.
Auspuffrauch (alte Autos an kalten Tagen könnten noch weiß rauchen), weißes Licht bei Schrägparkern, eingeschlagene Reifen bei parallel Parkenden können Indizien für ein gewolltes Ausparken sein.
Wenn ein Ausparkender sein Manöver bereits begonnen hat, solle man ihn aus partnerschaftlicher Sicht gewähren lassen. Sollte ein Anhalten nicht mehr möglich sein, ist die Abgabe von akustischen Warnsignalen (Hupe) als Warnung oder zur Kontaktaufnahme empfehlenswert. Zusätzlich dazu, sollte eine Kollision drohen, bremsen und den Seitenabstand vergrößern.

Unklare Verkehrssituationen:

Wenn ein Verkehrsteilnehmer sich unklar verhält, auf Kreuzungen mit Wartepflicht zu schnell zufährt, Schlangenlinien fährt oder dergleichen gilt ebenfalls: Versuchen den Fehler des Verkehrsteilnehmers auszugleichen, mehr Abstand zu halten und langsamer zu werden, um mehr Zeit zum Reagieren zuhaben. Auch sollten wir Kontakt mit dem anderen aufnehmen (Hupe, Lichthupe) und eine Reaktion des anderen abwarten.
Im Zweifel stehenbleiben und die Gefahr vorbeiziehen lassen, wenn das möglich ist (siehe auch Vertrauensgrundsatz).

Überholen

Manchmal kann es vorkommen, dass Verkehrsteilnehmer durch ihre Beschaffenheit in Situationen überholen können, in der PKW Lenker dass nicht mehr könnten (keine ausreichende Sicht und aufgrund der Breite müsste in den Gegenverkehr gefahren werden). In diesen Situationen ist es wichtig, auch wenn der vor einem Fahrende noch so langsam ist nicht zu überholen. Den Radfahrer den der Mopedfahrer vor uns gerade noch (gerade noch legal) überholt hat bei zu wenig Sicht zu überholen (Kurve, Kuppe) kann rasch zu einem Unfall führen.
Auch auf Autobahnen, wenn eine Gruppe langsamer Verkehrsteilnehmer überholt wird sollte man immer beobachten was vor sich geht. Ein PKW der hinter einem LKW im rechten Fahrstreifen fährt, könnte eventuell versuchen zu überholen und damit plötzlich vor einem sein. Wer hier vorausschauend Fährt, nicht nur seinen eigenen Fahrstreifen im Sinn hat, sondern auch die Verkehrsteilnehmer auf den anderen Fahrstreifen beobachtet, hat hier einen klaren Vorteil.
Ablenkungen
Im Verkehr gilt es Ablenkungen durch externe als auch interne Vorgänge zu vermeiden. Auch wenn auf der Gegenfahrbahn ein Unfall passiert ist, die Reklametafel ein interessantes Motiv zeigt, sollte man sich auf den Verkehr vor einem und auch die Geschehnisse dort konzentrieren.
Selbes gilt für Ablenkungen im Fahrzeug. Streit, das durchgehen der Quartalszahlen der Buchhaltung im Kopf, Telefonieren (ja auch mit Freisprecheinrichtung), SMS, Whatsapp, CD-Wechsel und dergleichen sind Ablenkungen die uns sehr rasch gefährlich werden können. Beispiel: Um ein Ziel im Navi einzugeben benötigt man etwa 5-7 Sekunden. In dieser Zeit sieht man allerdings nicht was vor sich vorgeht. In Metern bei 50 km/h: 105m. Das ist schon eine gewaltige Strecke für einen Blindflug

Dynomen-Zeiten

Unfallträchtige Zeiten

Laut dem Lehrplan der Fahrschulen sind besonders die verkehrsträchtigen Zeiten in der Früh und am Abend (Berufsverkehr) gefährlich. Jeder möchte relativ schnell zur Arbeit, in den Kindergarten, zur Schule, etc. Besonders Aufmerksam sein, langsamer und mit mehr Abstand auf unklare Situationen reagieren

Rutschige Fahrbahn

Auf verschmutzten, nassen, schneebedeckten oder vereisten Fahrbahnen ist es nötig die Geschwindigkeit zu reduzieren, ruckartige Lenkbewegungen zu unterlassen und abrupte Beschleunigung und jähes Bremsen zu vermeiden.

Ungenügend Sicht

Oftmals werden Lenker dazu verleitet im Nebel zu schnell zu fahren. Hier kann man sich selbst kontrollieren in dem man die Sekundenmethode anwendet (Kapitel Fahrgeschwindigkeit) oder Nebelpunkte auf der Fahrbahn zu Hilfe nimmt.
Nicht nur Nebel kann die Sicht einschränken, oft genügt im Winter bei tiefstehender Sonne schon eine über längere Zeit nicht mehr gereinigte Frontscheibe, um nur mehr gleißendes Sonnenlicht zu sehen. Ähnlich kann es beim Durchfahren einer Allee gehen: durch die ständigen Lichtwechsel sehen wir nicht mehr alles.
Tipp: Scheiben regelmäßig reinigen, Sonnenbrillen im Auto mitführen.
Regen kann ebenfalls zu Sichtbehinderungen führen. Mit regelmäßig gewarteten Scheibenwischern, sollte hier allerdings keine Gefahr auftreten. Ist der Regen so stark, dass der Scheibenwischer nicht mehr nachkommt, massiv das Tempo verringern oder sogar eine Stelle suchen, an der man abwarten kann, bis der Regen nachlässt.

Auch beim Vorbeifahren an Hindernissen kann die Sicht durch das Hindernis eingeschränkt sein. Tempo reduzieren, versuchen unter dem Hindernis durch, an dem Hindernis vorbei zu schauen.
Grundsätzlich gilt beim Vorbeifahren auch: Zuerst Gegenverkehr, Nachfolgeverkehr prüfen, 3S-Blick, Tempo anpassen, so viele Informationen einholen wie möglich, dann in angepassten Tempo mit ausreichend Seitenabstand vorbeifahren.

Kolonnenverkehr

Gerade bei Fahrten im zähen Verkehr und in Kolonnen muss man vermehrt beobachten, was die Verkehrsteilnehmer in den anderen Kolonnen machen. Sollte man selbst die Kolonne wechseln müssen, frühzeitig mit den Blinker anzeigen, mehrere Kontrollblicke in den Spiegel (nicht lange in den Spiegel starren, bis eine Lücke auftaucht), und erst wechseln wenn man sich wirklich sicher ist, dass es gefahrlos möglich ist. Der mittlere Fahrstreifen ist hierbei natürlich am gefährlichsten, da von zwei Seiten Lenker hineinwechseln könnten.

Defensivtaktiken

Immer wenn uns Gefahr droht bietet sich eine für die Situation geeignete Taktik an, mit dieser umzugehen.
Ein paar Beispiele:
Abstand halten / vergrößern
Tempo reduzieren
Fehlverhalten anderer akzeptieren, versuchen Fehler auszugleichen
Platz machen
akustische oder optische Warnzeichen abgeben (Hupe, Lichthupe)
Grenzbereiche vermeiden, nicht am Limit fahren, Reserven lassen
mitdenken bei der Streckenwahl (Vorbereitung der Fahrt, Steigung, Gefälle, Verkehrsaufkommen beobachten, Verkehrsfunk hören)

Gefahren beim Abbiegen

Beim Abbiegen im Straßenverkehr können schnell andere Partner übersehen werden. Vor allem einspurige, Fußgänger oder heutzutage auch e-Scooterfahrer (die zwar als Fahrrad gelten, sich aber völlig anders und meist schneller bewegen) sind bei einem Fehlverhalten des Kraftfahrzeuglenkers schnell in Gefahr.
Um die schwächeren Partner zu schützen und ein besseres Miteinander zu ermöglichen gibt es gewisse Reihenfolgen die beim Abbiegen einzuhalten sind.

Einordnen


Um rechts abzubiegen, ordnet man sich zum rechten Straßenrand ein. Auch dort befindliche Bushaltestellen sind teil der Fahrbahn und daher auch mitzuverwenden, Fahrstreifen für Omnibusse (durch Verkehrszeichen gekennzeichnet) allerdings nicht zu befahren

Um links abzubiegen, ordnet man sich zur Fahrbahnmitte, in Einbahnen zum linken Fahrbahnrand ein.
Bereits vor dem Einordnen und einer damit verbundenen seitlichen Bewegung des Fahrzeuges, muss man sich vergewissern, dass andere nicht behindert oder Gefährdet werden. Daher gilt: 3S-Blick, Blinker, nochmaliger Sicherungsblick (Blick in den Spiegel und einen Schulterblick in die gewünschte Richtung).

Rechtsabbiegen

  • Zum Abbiegen nach rechts, ist ein einem engen Bogen abzubiegen. Sollte wegen Fußgängern oder Radfahrern auf einer Querungshilfe (Schutzweg, Radfahrerüberfahrt) angehalten werden müssen, so ist immer vor der ersten Querungshilfe anzuhalten, um keine Personen zu behindern.
  • Reihenfolge
  • Richtungsblick ins gewünschte Ziel
  • 3S-Blick (Spiegel, Spiegel, Schulterblick)
  • Blinker
  • zweiter Sicherungsblick
  • Einordnen
  • Geschwindigkeit an die mögliche Gefahr (Fußgänger, Radfahrer, etc…) und an die Sichtweite anpassen
  • Gang an die Geschwindigkeit anpassen
  • Fußgänger, Radfahrer in der Querstraße beachten
  • Vorrangberechtigte beachten
  • Bei geregelten Kreuzungen ein Blick zur Ampel
  • Sicherungsblick
  • Wenn auf keine Fußgänger / Radfahrer in der Querstraße queren und keine Radfahrer von hinten auf einem Radfahrstreifen oder Mehrzweckstreifen kommen: in engem Bogen abbiegen

Linksabbiegen

  • Richtungsblick ins gewünschte Ziel
  • 3S-Blick (Spiegel, Spiegel, Schulterblick)
  • Blinker
  • Sicherungsblick
  • Einordnen
  • Geschwindigkeit an die mögliche Gefahr (Fußgänger, Radfahrer, etc…) und an die Sichtweite anpassen
  • Gang an die Geschwindigkeit anpassen
  • Vorrang an der Kreuzung prüfen
  • In die Kreuzungsmitte vorfahren
  • solange Gegenverkehr und / oder Fußgänger in der Querstraße vorhanden sind, in der Mitte anhalten
  • Fußgänger, Radfahrer in der Querstraße beachten
  • Gegenverkehr und Vorrangberechtigte beachten
  • Bei geregelten Kreuzungen ein Blick zur Ampel (gelb = rasch verlassen, dauert 2 Sekunden)
  • Wenn Gegenverkehr und Fußgänger in der Querstraße ein Verlassen ermöglichen:
  • Sicherungsblick
  • In weitem Bogen, abbiegen.
  • Links abbiegen wir daher auch tangentiales Abbiegen genannt.

Defensivtaktiken

Immer wenn uns Gefahr droht bietet sich eine für die Situation geeignete Taktik an, mit dieser umzugehen.

Ein paar Beispiele:

  • Abstand halten / vergrößern
  • Tempo reduzieren
  • Fehlverhalten anderer akzeptieren, versuchen Fehler auszugleichen
  • Platz machen
  • akustische oder optische Warnzeichen abgeben (Hupe, Lichthupe)
  • Grenzbereiche vermeiden, nicht am Limit fahren, Reserven lassen
  • mitdenken bei der Streckenwahl (Vorbereitung der Fahrt, Steigung, Gefälle, Verkehrsaufkommen beobachten, Verkehrsfunk hören)